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Kirche Lotzwil - Hoffnung ist unser Profil

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Jeder ist mit seinen Fragen und Interessen samt seiner Lebensgeschichte willkommen und eingeladen, sich einzubringen. Gemeinsam bauen wir an tragfähigen Beziehungen.

Bei uns steht der Glaube im Mittelpunkt. Gemeinsam suchen wir nach Antworten auf Lebens- und Glaubensfragen. Dabei hören wir auf die frohe Botschaft, wie sie in der Bibel bezeugt wird und schenken einander zugleich Freiheit und Heimat.

Bei uns steht die Welt im Mittelpunkt. Wir geben denjenigen eine Stimme, die in der Gesellschaft keine haben und verpflichten uns zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung. Mit erfrischenden Gottesdiensten und predigten, die niemanden vor Rätsel stellen, feiern und bezeugen wir den Gott der Hoffnung.

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Wanderwoche 60+ der Kirchgemeinde Lotzwil in Engelberg, 18. - 24. August 2019
Lotzwil
Ein Reisebericht von Therese Käser

Am Sonntagmorgen besammelte sich eine stattliche Schar Wanderlustige am Bahnhof Lotzwil. Unser Gepäck konnten wir in Güllers PW-Anhänger verladen und so bequem nur mit dem Rucksack die Reise antreten. In Engelberg erwartete uns Heinz bereits. Wir starteten bei strahlendem Sonnenschein und heisser Temperatur zur ersten kleinen Wanderung in Richtung „End der Welt“.

Unterwegs wurden wir an einem lauschigen Plätzchen im Schatten mit einem kleinen Apéro – gespendet von der Kirchgemeinde – überrascht. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Kirchgemeinde, unter welchem Dach die Wanderwoche organisiert und mitgetragen wird.

Ganz hinten im Tal, am „Ende der Welt“, wurden Fotos von der schroffen Felswand, die das Tal abschliesst, geknipst. Danach ging's gemütlich nach Engelberg zurück. Noch ein kleiner Anstieg und wir kamen im Hotel Bänklialp an, wo wir unsere Zimmer beziehen konnten. Dort erwartete uns auch ein erstes feines „Znacht“. Der Abend klang mit Schwyzerörgeliklängen und fröhlichen Liedern gemütlich aus.

Der Montagmorgen begann – wie jeder Morgen dieser Wanderwoche – mit einer kurzen Andacht. Wir sangen jeweils zwei Lieder und hörten auf ermutigende Texte aus dem Büchlein „Auszeit“ von Herbert Held. Wer wollte, konnte daran teilnehmen oder ging direkt zum reichhaltigen Frühstück und stärkte sich für den zweiten Wandertag. Wir fuhren mit der Brunnibahn aufs Ristis. Hier trennte sich eine erste Gruppe ab, um zu Fuss den Härzlisee und die Brunnihütte zu erreichen. Die anderen liessen sich mit dem Sessellift hinauffahren. Die Unentwegten nahmen nun, trotz unsicherem Wetter, den ca. zweistündigen Aufstieg zur Rugghubelhütte SAC in Angriff. Die restliche Gruppe konnte bei wechselhaftem Wetter – etwas Sonne, Nebelschwaden und ein wenig Regen – den Härzlisee, die Flora und zeitweise auch die Aussicht geniessen. Bald kam auch die erste Gruppe hier oben an. In der Brunnihütte gab es feine Suppe, Rösti mit Bratwurst und andere Köstlichkeiten. Wir liessen uns verwöhnen und kehrten am späteren Nachmittag ins Hotel zurück. Die „Bergsteigergruppe“ hatte ebenfalls vom Wetterglück profitiert. Regenjacken und Schirme kamen nur wenig zum Einsatz. Sie kehrten einige Zeit später ebenfalls zurück.

Beim Nachtessen wurden Erlebnisse ausgetauscht. Alle waren zufrieden und hatten einen ihren Kräften und Möglichkeiten entsprechenden Tag erleben dürfen.

Der Dienstag zeigte sich, wie erwartet, wolkenverhangen. Wetterprognose: Regen. Nichtsdestotrotz schnürten wir die Wanderschuhe und liessen uns von der Luftseilbahn zum Trübsee hinauffahren. Der See machte seinem Namen alle Ehre: Er war trüb! Die ersten Regentropfen schreckten uns nicht davon ab, den Rundweg um den See unter die Füsse zu nehmen. Der Regen verstärkte sich schon bald zu kräftigen Schauern. Trotzdem fuhr ein Teil der Gruppe mit dem Sessellift (vor dem Regen geschützt) auf den Jochpass, um im „Bärghuis“ den Kaffee zu testen. Die schönen Räume, die freundliche Bedienung und der feine Kuchen machten den Abstecher zu einem lohnenden Erlebnis.

Für den Nachmittag hatten die Reiseleiter eine Besichtigung des Klosters Engelberg

gebucht. Seit über tausend Jahren leben die Benediktinermönche im Kloster nach dem Motto „Ora e labora“ das heisst: bete und arbeite. Bei der Führung durch Bruder Thomas konnten wir Resultate der in tausenden von Arbeitsstunden hergestellten Kunstwerke und Gegenstände bewundern. So zum Beispiel die wunderbaren Intarsien in der Klosterkirche. In der Stiftsbibliothek bezeugen ca. 1'230 Handschriftliche Dokumente den ausdauernden Fleiss der Mönche.

Zurück im Hotel blieb vor dem Nachtessen noch Zeit um die vielen Fotos zu bearbeiten oder einen Apéro zu geniessen.

Für Mittwoch hatten unsere Leiter eine Tour ab Fürenalp geplant. Die kleine Luftseilbahn fuhr uns durch Nebel in knapp zehn Minuten auf 1'850 m.ü.M. hinauf.

Hier war uns ein kurzer Rundblick gewährt, bevor uns der Nebel wieder umhüllte. Auch hier gab es eine kleine Gruppe, welche einen kleineren Rundgang und danach die Rückfahrt mit der gleichen Seilbahn bevorzugte. Die Damen fühlten sich unter der Obhut von Erich gut geführt! :-)

Wir anderen machten uns auf dem leicht abfallenden Pfad in Richtung Äbnet auf den Weg. Wir machten einen kleinen Abstecher zur Älplerfamilie Zurfluh auf der Alp Hobiel. Hier gab es wieder ein kurzes Sonnenfenster. Dieses ermöglichte uns den Blick auf frisch verschneite Berggipfel und – zu unserem Erstaunen – auf die wehende Urner Fahne.

Einige von uns wählten nun die Talfahrt mit der nur 4 Personen fassenden Luftseilbahn Äbnet-Stäfeli und wanderten von dort durchs Tal, entlang der rauschenden Engelberger-Aa, zurück nach Engelberg.

Eine grössere Gruppe wanderte weiter, Richtung Blackenalp. Vorbei am Wasserfall Stäuber, blauem und gelbem Eisenhut und auch an zwei verspätet blühenden Türkenbund-Lilien ging's zügig aufwärts. In der gemütlichen Gaststube der Älplerfamilie auf der Blackenalp gab es sagenhaft gute Rüeblisuppe und grosse Meringues. Vermutlich löste aber der genossene Kafi-Fertig die Stimmen, die dann auf dem Rückweg so fröhlich - wenn auch nicht ganz rein - Heimat- und Wanderlieder erklingen liessen!

Der Donnerstag brachte den Sonnenschein in der Höhe zurück. Wir bestiegen erneut  die Luftseilbahn Richtung Trübsee. Als diese die Nebeldecke überwunden hatte, gab es viele Ah's und Oh's zu hören. Die klare Sicht auf das Nebelmeer und die Berge begeisterte uns alle total. Mit Handys und Fotoapparaten wurde eifrig geknipst. Der Trübsee war diesmal alles andere als trüb, nämlich stahlblau. Berge, Alpweiden und Tannen spiegelten sich wunderbar darin. Der Sessellift auf den Jochpass kam heute ohne „Regenhauben“ aus, die Bergfahrt ein wahrer Genuss! Oben angekommen, konnten wir uns fast nicht sattsehen.

Die Wanderer, die zu Fuss an unser Tagesziel – den Engstlensee – gelangen wollten, trennten sich von den Fussgängern, welche lieber die gelenkschonende Variante mit dem Sessellift benutzten. Auch hier war der Ausblick auf den tiefblauen See, die Weiden und Berge atemberaubend!

Im Hotel Engstlenalp wurde nebst Schni-Po vor allem der feine Haslikuchen probiert.

Entlang dem schönen Bergsee machten wir uns auf den Rückweg. Auch hier gab es wieder die Möglichkeit, einen Teil des Weges wandernd zurückzulegen, ganz nach Wunsch und persönlichen Kräften.

Bereits war der letzte Abend im Hotel Bänklialp angebrochen. Heinz hatte Fotos von der ganzen Woche zusammengestellt, die er uns nun auf einer Leinwand präsentierte. Beim einen oder anderen Bild lachte man hier oder dort und freute sich nochmals an den gelungenen Touren.

Zu Schwyzerörgeliklängen wurde auch das Tanzbein geschwungen. Polonaise mit einer finnischen Gruppe, gemeinsames Singen und Jodeln werden uns in lebhafter Erinnerung bleiben. Auch das Jassen kam nicht zu kurz. Es war ein fröhlicher Abend. Wegen zu üppigem Fonduegenuss mussten einige ihre Verdauung noch mit hochprozentigem beruhigen, bevor in der Bänklialp endgültig Ruhe einkehrte.

Am Freitagmorgen genossen wir nochmals das feine Frühstück, dann ging's ans Packen. Wir konnten das Gepäck wieder in Güllers PW-Anhänger verladen. Adieu, Bänklialp, du warst uns eine sehr angenehme Unterkunft mit gutem Essen und freundlichem Personal.

Nun teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die erste nutzte die Gelegenheit für eine Fahrt auf den Titlis. Diese wurden von einer grandiosen Aussicht auf die Urner-, Walliser- und Berner Alpen belohnt.

Die zweite Gruppe fuhr nochmals aufs Brunni. Nun konnten wir die Aussicht Richtung Trübsee, Jochpass und Titlis noch bei besten Sichtverhältnissen geniessen. Wir freuten uns am schönen Sonnenschein. Einige wagten sich noch durch den Barfussweg am Härzlisee, bis es an der Zeit war, wieder unter die Hochnebeldecke nach Engelberg hinunter zu fahren.

Am Bahnhof, wieder alle vereint, verabschiedeten sich bereits einige Teilnehmer, da sie die Heimreise per Auto oder mit einer anderen Zugverbindung antraten.

Um 17.30 Uhr entstiegen wir der BLS in Lotzwil, um viele schöne Erlebnisse reicher. 

Die ganze Wandergruppe dankt den Leitern Franziska und Heinz Güller sowie Annemarie und Markus Ott herzlich für die tadellose Vorbereitung und Durchführung dieser Wanderwoche. Sie haben sich jederzeit um unser Wohl gekümmert und dafür gesorgt, dass alle „Stärkeklassen“ auf ihre Rechnung kamen. Erfreulich ist auch, dass wir von keinen Unfällen betroffen waren.

Schön war's, wir freuen uns auf nächstes Jahr!


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